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Medizin studieren

Sommerplanung

So, nachdem sich das Semester dem Ende zuneigt – kaum zu glauben, ich habe doch gerade erst angefangen – ist eines ganz wichtig: Obwohl wir bald Klausuren schreiben, denke ich schon gern an die Zeit danach nach, denn: Nach den Klausuren haben wir zweieinhalb Monate frei! Also gilt für mich: Die Prüfungen immer auf dem Schirm haben, aber keineswegs die Freizeit-Planung zu kurz kommen lassen. Ich habe den Vorteil, dass ich schon vor Aufnahme des Studiums zwei der drei Monate Pflegepraktikum hinter mich gebracht habe. Das bedeutet, dass ich die verbleibenden fünf Wochen irgendwann in den nächsten vier Semesterferien absolvieren kann. Und weil der Sommer immer so schön ist, zögere ich das lieber in den Winter hinaus.

Und so werde ich wohl den August über in Münster bleiben und mir einen Job suchen. Im September werde ich für vier Wochen aussteigen müssen, da die Arbeit in der Surfschule in Frankreich ruft, aber ein bisschen Geld möchte ich trotzdem verdienen. Man kann ja nicht nur lernen.

Halt: Habe ich da etwa lernen gesagt?! Obwohl ich vorhin großspurig von zweieinhalb Monaten purer Freizeit gesprochen habe?

My bad, sorry! Wir müssen uns wohl für die erste Semesterwoche selbst auf das erste große Anatomie-Testat vorbereiten: das Knochentestat. Dabei werden sämtliche Knochen, Sehnen, Bänder, Schleimbeutel und Gelenke sowie die Rinnen, Ritzen, Höcker, Hubbel, Löcher, Linien, Vorsprünge und so weiter zu den jeweiligen Knochen abgefragt. Das wird sicher ganz schön anstrengend!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  25.06.2013
Autor: Johannes
Rubrik: studium
25.06.2013

Medizin studieren

Sommer, Sommer, Sommer!

Ich weiß, viele von euch wünschen sich endlich ein Wetter, das die Bezeichnung Sommer verdient. Hier in Münster ist der Sommer schon eingekehrt! Hier herrschen konstant Temperaturen über 20 Grad, die Sonne scheint und es gab seit fast zwei Wochen keinen Regen mehr.

Bevor ich euch zu neidisch mache, gebe ich allerdings gleich zu, dass das Ganze auch definitiv seine Schattenseiten hat: In genau zwei Wochen steht nämlich die nächste Chemie-Klausur an und bei derart gutem Wetter fehlt leider jegliche Motivation zum Lernen.

Außerdem beginnt gerade die stressigste Phase des Semesters, denn an drei Nachmittagen pro Wochen haben wir jetzt vier Stunden lang das Chemie-, Physik- oder Biologie-Praktikum. Vor allem Chemie ist enorm anstrengend, da man neben einer ziemlich zeitaufwendigen Vor- und Nachbereitung auch noch einer Kleiderordnung Folge zu leisten ist: Trotz sommerlicher Temperaturen müssen lange Hosen und geschlossene Schuhe getragen werden. Und der obligatorische weiße Laborkittel darf natürlich auch nicht fehlen. Wenn dann der Versuch nicht so ganz das macht, was er machen soll, schwitzt man ganz schön.

Aber okay, das ist halt der Preis dafür, im Sommersemester mit dem Studium zu beginnen. Was im Übrigen auch Vorteile hat: Die ziemliche wichtigen Physikums-Prüfungen finden dadurch allesamt im Frühjahr statt, sodass wir uns „den ganzen“ Winter darauf vorbereiten können – und da ist das Wetter bestimmt wieder schlechter.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  18.06.2013
Autor: Johannes
Rubrik: studium
18.06.2013

Medizin studieren

Schon wieder eine Woche rum

Schade. An Ferien kann man sich echt gewöhnen. Aber wem erzähl ich das.

Eine Woche, in der ich ein bisschen was von Deutschland gesehen habe, ist vorbei: Zuerst ging es nach Dresden, wo ich einen Freund besucht habe. Neben Biologie, Anatomie und Co. Blieb also trotzdem genug Zeit, mich ein bisschen zu erholen. Im Vordergrund stand dabei vor allem das Ausschlafen. Irgendwie geht bei mir ein chronischer Schlafmangel mit dem Studium einher. Und meine Kommilitonen unterstützen diese These durch ihre Erzählungen. Dabei ist das eigentlich wirklich schlecht, denn Schlafmangel ist nicht nur auch gesundheitlicher Sicht sehr gefährlich, nein, auch die kognitiven Leistungen nehmen messbar ab, wenn man über mehrere Tage weniger als sieben Stunden schläft. Aus diesem Grund habe ich mir wenigstens mal vorgenommen, die sieben-Stunden-Marke jede Nacht zu knacken, auch wenn mir jetzt schon klar ist, dass das utopisch ist!

Neben Ausschlafen und Dresden stand natürlich noch ein kleiner Besuch in der Heimat an. Leider habe ich es in den fünf Tagen, die ich zu Hause war, nicht geschafft, mal zur Bergkirchweih nach Erlangen zu gehen. Dabei lohnt sich der Abstecher zu diesem Volksfest eigentlich immer. Dafür konnte ich mich mit ein paar Freunden aus der Schulzeit wieder treffen. Die ehemaligen Klassenkameraden zu treffen, war auf jeden Fall eine ziemlich lustige Angelegenheit!

Und damit waren die Ferien auch schon wieder vorbei. Gerade noch in der Uni, schon ist man wieder dort und zurück bleibt nur ein bisschen Sehnsucht nach Faulenzerei. Aber naja, immerhin sieht man so die ganzen Kommilitonen wieder, mit denen man doch ziemlich viel Zeit verbringt und dadurch schon recht vertraut ist!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  10.06.2013
Autor: Johannes
Rubrik: studium
10.06.2013