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Immer mehr Studierende lassen sich beraten

Beratung

Immer mehr Studierende lassen sich beraten

Getreu dem Motto „Wer nicht fragt, bleibt dumm“ nutzen immer mehr Studierende die angebotenen Beratungsmöglichkeiten. So meldet das Deutsche Studentenwerk (DSW) für 2017 bundesweit 108.800 Beratungskontakte der psychologischen Beratungsstellen. Das sind 60 Prozent mehr als noch 2006. Einerseits wächst seitdem auch die Zahl an Studierenden, andererseits wird Beratungsbedarf immer weniger zum Tabuthema.

Die psychologischen Beratungsstellen der Studierenden- und Studentenwerke verzeichneten laut DSW für 2017 108.800 Beratungskontakte. Seit 2006 bedeutet dies einen Anstieg um 60 Prozent. Die Nachfrage speziell nach sozialer Beratung erhöhte sich in diesem Zeitraum um 50 Prozent auf 76.800 Beratungskontakte.

An die Beratungsstellen kann man sich neben studienrelevanten Themen wie Arbeitsorganisation, Zeitmanagement und Konzentrationsschwierigkeiten auch mit außeruniversitären Fragen und Problemen wenden.

Ein naheliegender Grund für die erhöhte Nachfrage ist die ebenfalls zunehmende Anzahl an Studierenden. Allerdings müsse man dem DSW zufolge zudem den wachsenden Prüfungs- und Zeitdruck im Studium berücksichtigen, der bei 53 Prozent aller Studierenden bereits zu Prüfungsangst geführt habe. Entscheidend ist aber auch die Tatsache, dass Beratungsbedarf heutzutage kein Stigma mehr anhaftet und von der Gesellschaft positiver aufgenommen wird. Studierende gehen inzwischen pragmatischer und selbstbewusster mit diesem Thema um.

Es lohnt sich, einfach mal nachzufragen – die Berater können häufig Lösungen bieten, die man selbst einfach nicht gleich gesehen hat.

Mehr Infos

Deutsches Studentenwerk

www.studentenwerke.de

abi>> 22.03.2019

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