Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

HRK lehnt Abschlussbezeichnungen „Berufsbachelor“ und „Berufsmaster“ ab

Abschluss

HRK lehnt Abschlussbezeichnungen „Berufsbachelor“ und „Berufsmaster“ ab

Geht es nach dem Willen der Bundesbildungsministerin, gibt es für Abschlüsse in der beruflichen Bildung bald die Bezeichnungen „Berufsbachelor“ und „Berufsmaster“. Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) positioniert sich jedoch klar dagegen.

Jedes Kind braucht einen Namen – so ist es auch mit Abschlüssen jeglicher Art. Die Titel „Bachelor“ und „Master“ sind bisher eindeutig Hochschulabschlüssen zuordenbar. Sie signalisieren: Der Absolvent hat studiert. Künftig könnte das anders sein. Die HRK möchte die bisherige Praxis beibehalten und lehnt deshalb die geplanten Bezeichnungen „Berufsbachelor“ und „Berufsmaster“ sowie „Professional Bachelor“ und „Professional Master“ laut einer aktuellen Pressemitteilung ab.

Dabei gehe es nicht darum, dass man die Gleichwertigkeit beruflicher Fortbildungsmöglichkeiten mit Hochschulabschlüssen in Frage stelle. Es müssten jedoch begriffliche Missverständnisse vermieden werden, gerade im europäischen Kontext.

Laut HRK führe die Verwendung akademischer Abschlussbezeichnungen für berufliche Bildungswege zu unnötiger Intransparenz und Verwirrung. Deshalb spricht sich der Senat klar gegen deren Einführung aus.

abi>> 15.03.2019

weitere beiträge

andere beiträge der rubrik