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Weniger Schülerinnen und Schüler in Deutschland

Schülerstatistik

Weniger Schülerinnen und Schüler in Deutschland

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden ging die Zahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen für das Schuljahr 2018/19 um 0,5 Prozent zurück. Diese Abnahme verlaufe nahezu parallel zur demografischen Entwicklung in Deutschland.

Die Zahl der Schüler sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent auf 5,7 Millionen, die der Schülerinnen um 0,4 Prozent auf 5,2 Millionen. Grund dafür könnte die demografische Entwicklung sein. Momentan befinden sich die geburtenschwächeren Jahrgänge im Einschulalter.

Insgesamt besuchen nun rund 11 Millionen Heranwachsende eine allgemeinbildende oder berufliche Schule. Der Rückgang an beruflichen Schulen fiel drastischer aus: Sie verloren im Vergleich zum Vorjahr ganze 1,4 Prozent ihrer Schülerinnen und Schüler. Dies könnte unter anderem daran liegen, dass sich immer mehr Jugendliche für ein Studium und gegen eine Ausbildung entscheiden.

Der größte prozentuale Rückgang der Schülerzahl sei laut Statistischem Bundesamt in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen. Die Zahl der ausländischen Schülerinnen und Schüler, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, sei allerdings um 3,0 Prozent gestiegen und beläuft sich damit nun auf 1,2 Millionen, das sind 11,2 Prozent der Schülerschaft.

Mehr Infos

Statistisches Bundesamt
www.destatis.de

abi>> 20.03.2019