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Digitalisierung an Schulen ausbaufähig

Umfrage

Digitalisierung an Schulen ausbaufähig

An mehr als der Hälfte aller deutschen Schulen ist das Handy im Unterricht verboten, in 16 Prozent der Fälle sogar auf dem ganzen Schulgelände. Statt sich für eine bessere digitale Infrastruktur zu begeistern, nutzen viele Lehrer immer noch lieber den Overhead-Projektor. Das ergab eine repräsentative Umfrage durch Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Die Befragung von rund 500 Lehrkräften ergab, dass mit 98 Prozent zwar nahezu jede Lehrkraft privat ein Handy nutzt, die wenigsten es aber als digitales Unterrichtsmedium einsetzen. Dabei wäre es wichtig, den Schülern von vornherein den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone beizubringen, findet Bitkom-Präsident Achim Berg. Immerhin besäßen bereits zwei Drittel der Zehn- und Elfjährigen ein eigenes Handy.

Stattdessen findet hauptsächlich der altbekannte Overhead-Projektor Verwendung. Drei von vier Lehrern nutzen ihn entweder an allen, zumindest aber an den meisten Unterrichtstagen. Um optimale Voraussetzungen für den Einsatz digitaler Geräte zu schaffen, setzt sich Bitkom für den flächendeckenden Ausbau von „Smart Schools“, also Schulen mit digitaler Infrastruktur, ein. Dazu gehören auch angepasste pädagogische Konzepte und die Weiterbildung der Lehrer. 41 solcher „Smart Schools“ gibt es in Deutschland bereits, weitere sollen folgen.

Mehr Infos

Digitalverband Bitkom e.V.

www.bitkom.org

abi>> 30.04.2019