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Medienscouts gegen Cybermobbing

Digitale Medien

Medienscouts gegen Cybermobbing

Social Media und Co. – jeder von uns nutzt sie, sie gehören in unseren Alltag und wir möchten sie nicht mehr missen. Allerdings haben die Digitalen Medien auch ihre Schattenseiten. Dazu zählen beispielsweise Cybermobbing und Datenmissbrauch. Abhilfe sollen die Medienscouts des Vereins „Prävention 2.0“ schaffen.

Wer Medienscout werden möchte, muss zum Beispiel an seiner Schule eine Ausbildung zum Thema „Digitale Medien“ absolvieren. Dabei lernt man unter anderem, wie richtiges Verhalten in der virtuellen Welt vermittelt und bei Problemen geholfen werden kann. Die Medienscouts sind zwischen 14 und 20 Jahre alt und sollen Gleichaltrigen als Ansprechpartner zur Seite stehen.

Kürzlich fand zum vierten Mal die „Bundesjugendkonferenz Medien in Rostock“ statt, eine Kooperation der Techniker Krankenkasse (TK) und des Vereins „Prävention 2.0“. Dort besuchten Medienscouts drei Tage lang Workshops, führten Diskussionen und nutzten verschiedene Möglichkeiten zu Vernetzung und zum Austausch mit Gleichgesinnten. Es ging um Themen wie Hate Speech, Big Data und eSport, aber die Konferenz bot auch Gelegenheit, sich für den Einsatz im Alltag weiter zu qualifizieren. Aus gutem Grund: Eine im Vorfeld von TK und „Prävention 2.0“ durchgeführte Online-Umfrage ergab, dass 81 Prozent der befragten Medienscouts mit Social-Media-Ereignissen ihrer Mitschüler konfrontiert werden. Dazu zählen auch Fälle von Cybermobbing. 

Mehr Infos

Prävention 2.0 e.V.
www.praeventionsverein-medien.de/was-sind-medienscouts

 

Die Techniker Krankenkasse
www.tk.de/presse/themen/praevention

abi>> 26.03.2019