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Digitales Lernen zu Hause

Digitalisierung

Digitales Lernen zu Hause

Das Marktforschungsinstitut YouGov hat im Auftrag von Duden Learnattack eine Studie zur Digitalisierung des Lernens durchgeführt. Die Umfrage ergab, dass vier von zehn Schülern digitale Nachhilfe-Angebote nutzen. Hierbei greifen sie auf Lernvideos, interaktive Übungen oder andere digitale Lernmaterialien zurück. Dabei spielt vor allem die Eigenmotivation eine große Rolle.

Insgesamt wurden bundesweit 1.111 Schüler, Eltern und Lehrer von YouGov zu ihren Gewohnheiten und Bedürfnissen rund um die Digitalisierung des Lernens befragt. Fast zwei Drittel der befragten Schüler lernen demnach mit Nachhilfe-Angeboten. Besonders die digitalen Varianten sind hierbei stark gefragt. Die Schüler handeln oft aus eigener Motivation: Nur jeder sechste Elternteil gab an, dass sein Kind digitale Lernhilfen nutzt – also weniger als die Hälfte. Somit scheinen viele Eltern nicht umfassend über die Lerngewohnheiten ihrer Kinder informiert zu sein. Die Online-Recherche bewerteten aber insgesamt 85 Prozent als positiv.

Der Wunsch nach digitaler Aufbereitung von Lehrmaterialien zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichtsstoffes sei in allen drei befragten Personengruppen sehr groß: Acht von zehn Schülern haben dieses Bedürfnis. Bei den Lehrenden sprachen sich sogar neun von zehn der Befragten für interaktive Übungen, audiovisuelle Formate und ähnliches aus. Ebenso besteht bei Eltern, Schülern und Lehrern eine hohe Nachfrage an individuellen digitalen Lernangeboten, die sich am persönlichen Leistungsstand orientieren.

Mehr Infos

Duden Learnattack: Eltern-Magazin
www.learnattack.de/magazin

abi>> 13.04.2019