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Bildungsmonitor: Schulqualität lässt nach

Institut der deutschen Wirtschaft

Bildungsmonitor: Schulqualität lässt nach

Kompetenzen der Schüler, Klassengrößen, Ganztagsbetreuung oder Bildungsausgaben – anhand von 93 Einzelindikatoren in zwölf Handlungsfeldern untersucht das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) seit 2004 die Bildungssysteme der Bundesländer. 2018 gibt es zum ersten Mal einen Rückschritt im Vergleich zum Vorjahr.

Gewinner des Ranking ist mit 69 von 100 Punkten zum 13. Mal Sachsen – das Bundesland überzeugt durch gute Schulqualität, seine Forschungsorientierung und die Vermeidung von Bildungsarmut. Es folgen Thüringen, das durch Bildungsausgaben und gute Betreuung punktet, sowie Bayern, das laut IW eine gute berufliche Bildung bietet. Auffällig ist, dass fast alle Bundesländer ein bis vier Punkte im Vergleich zum Vorjahr verloren haben. Nur das Schlusslicht Berlin hat sich um einen Punkt verbessert, wodurch Bremen auf den letzten Platz rückte.

Im Durchschnitt haben sich die Bundesländer am meisten im Bereich Internationalisierung verbessert, durch gute Englischkenntnisse der Schüler und einen höheren Anteil ausländischer Studierender. Durch Ganztagesplätze an Grundschulen und Kindertageseinrichtungen können Kinder besser gefördert und betreut werden. Rückschritte gibt es bei der Reduzierung von Bildungsarmut (mehr Schulabbrecher), der Integration (weniger ausländische Absolventen) und vor allem bei der Schulqualität (schlechte Testergebnisse von Schülern).

Mehr Infos

Institut der deutschen Wirtschaft (IWD) – Bildungsmonitor

www.iwd.de/artikel/bildungsmonitor-kaum-noch-fortschritte-400490

abi>> 03.12.2018