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Entscheidet das Image eines Berufes?

Studie

Entscheidet das Image eines Berufes?

Bei der Berufswahl spielt auch das Ansehen des möglichen Ausbildungsbereichs eine Rolle. Das ergab eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Es wurden über 9.000 Personen über 15 Jahren telefonisch befragt. Besonders hoch angesehen sind duale Ausbildungsberufe aus dem MINT-Bereich.

Die Studie ist Teil des noch laufenden BIBB-Forschungsprojekts „Berufe in Deutschland: Gesellschaftliche Wahrnehmung und Persönlichkeitseigenschaften.“ Nun wurden erste Ergebnisse veröffentlicht. Diese zeigen, dass besonders Ausbildungsberufe aus dem Bereich Technik und Informatik hoch angesehen sind. Die ersten Plätze belegen: Fachinformatiker, Mechatroniker und Industriekaufleute. Von zehn möglichen Punkten werden sie mit einem Durchschnittswert von sieben bewertet. Unter den 25 am stärksten besetzten Ausbildungsberufen erhält der Verkaufsbereich mit etwa vier Punkten vergleichsweise wenig Anerkennung. Auch der Beruf des Kochs schneidet mit fünf Punkten beispielsweise eher schlecht ab.

Wenn ein Ausbildungsberuf ein schlechteres Image hat, wirkt sich dies laut Studie auch auf die Bewerberzahlen und letztlich auf die unbesetzten Ausbildungsstellen aus. Das Einkommen und die Tätigkeiten der Berufe sind maßgebende Faktoren für das Ansehen. Welche darüber hinaus noch Einfluss nehmen, wird aktuell noch im Forschungsprojekt untersucht. 

Mehr Infos

Bundesinstitut für Berufsbildung
www.bibb.de

abi>> 15.08.2019