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Mehr Geflüchtete in dualer Ausbildung

Ausbildungsstart

Mehr Geflüchtete in dualer Ausbildung

Mehr als 15.000 Menschen aus Afghanistan, Irak, Syrien und anderen nicht-europäischen Ländern haben 2017 in Deutschland eine duale Ausbildung begonnen. Zum Vergleich: 2016 waren es rund 6.000, 2008 nur rund 1.000, meldet das Berufsinstitut für Berufsbildung (BIBB). Grund für den starken Anstieg sind insbesondere zugewanderte Geflüchtete.

Ausländische Auszubildende mit einer Staatsangehörigkeit eines Asylherkunftslandes erlernten im Jahr 2017 überproportional oft, nämlich etwa zur Hälfte, einen handwerklichen Beruf. Dabei konnte das Handwerk deutliche Zuwächse verzeichnen, denn im Jahr 2008 waren es lediglich etwa 27 Prozent.
Außerdem ist die überwiegende Mehrheit dieser Gruppe (90 Prozent) männlich.

Bei ausländischen Auszubildenden insgesamt liegt dieser Wert bei etwa 68 Prozent, bei deutschen Auszubildenden sind es rund 62 Prozent. Überdies ist die Gruppe mit einem Altersdurchschnitt von fast 23 Jahren bei Neuabschluss deutlich älter als ausländische Auszubildende (etwa 22 Jahre) oder deutsche Auszubildende (19,6 Jahre).

abi>> 24.12.2018