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Azubis in Kliniken bekommen künftig Geld

Tarifverhandlung

Azubis in Kliniken bekommen künftig Geld

Von null auf rund 1.000 Euro im Monat: Die betrieblich-schulischen Auszubildenden in kommunalen Krankenhäusern und Unikliniken erhalten ab dem 1. Januar 2019 erstmals eine Vergütung. Das hat die Gewerkschaft Verdi mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) sowie der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) für die Universitätskliniken vereinbart.

Auszubildende zu Medizinisch-Technischen Assistent/innen, Physiotherapeut/innen, Diätassistent/innen, Orthoptist/innen, Logopäd/innen und Ergotherapeut/innen werden ab dem kommenden Jahr in den Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) beziehungsweise in den Tarifvertrag für Auszubildende der Länder (TVAL) einbezogen. In Letzteren werden neu auch Notfallsanitäter/innen aufgenommen.

Bisher haben diese Auszubildenden keine Vergütung erhalten. Ab 2019 gibt es im ersten Ausbildungsjahr 965,24 Euro, im zweiten 1.025,30 Euro und im dritten 1.122,03 Euro. Betroffen sind rund 1.800 Azubis an Universitätskliniken und 1.700 an kommunalen Krankenhäusern.

abi>> 20.12.2018