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Ausbildung – Abiturienten wollen Optionen

Berufsbildungsbericht

Ausbildung – Abiturienten wollen Optionen

Der Fachkräftemangel ist rekordverdächtig hoch. 57.700 Ausbildungsplätze blieben im letzten Jahr unbesetzt. Das ist ein Anstieg um 17,7 Prozent, wie aus dem Berufsbildungsbericht 2019 hervorgeht. Gleichzeitig sind mehr junge Menschen ohne Berufsausbildung: Ein Problem von Angebot und Nachfrage.

Am unbeliebtesten ist derzeit laut Bericht des Bundesinstituts für Berufsbildung der Ausbildungsberuf Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk, mit über 40 Prozent unbesetzten Stellen. Ebenso weisen die Berufe Fleischer, Klempner und Betonbauer deutlich mehr Ausbildungsangebot als Nachfrage auf. Dabei gehören Stahlbetonbauer zu den Ausbildungen mit der höchsten Vergütung. Das Problem liegt vielmehr in Klischeebildern, die Jugendliche von den Berufen besitzen.

Unterschätzt wird: Berufe wie Fleischer und Fachverkäufer sind in den letzten Jahren viel komplexer geworden. Insbesondere Abiturienten fordern Aufgabenvielfalt und Komplexität. Werden keine vielfältigen Karrieremöglichkeiten und Fortbildungsoptionen geboten, besteht die Gefahr, dass sie sich doch für ein Studium entscheiden.

Mehr Infos

Bundesinstitut für Berufsbildung

www.bibb.de

abi>> 22.05.2019