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Zwischen Schule & Beruf

Geld und Sozialleben

Als Student oder Azubi hat man meist wenig Geld zur Verfügung. Aber trotzdem möchte man gerne mal mit Freunden weggehen, ins Restaurant oder ins Kino.
Nicht immer kann man sich alles leisten, was die Freunde vorschlagen. Dann muss man Kompromisse finden oder selbst etwas organisieren, das nicht so viel kostet. Und vor allem muss man lernen, auch einmal Nein zu sagen und sich dabei nicht schlecht oder ausgeschlossen zu fühlen.
Im besten Fall schafft man es, etwas Geld zu sparen, damit man sich auch mal etwas Größeres leisten kann. Einen neuen Fernseher oder ein neues Handy zum Beispiel. Man wird ja auch mal zu einem Geburtstag eingeladen und muss ein Geschenk kaufen. Solche Ausgaben darf man natürlich nicht vergessen.
Man muss also einen Plan aufstellen: Wie viel Geld steht mir monatlich zur Verfügung? Welche regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben habe ich? Und was bleibt am Ende des Monats übrig? Wie viel lege ich davon zur Seite. Dank dieser Aufstellung weiß man nun, welchen Betrag man zur freien Verfügung hat. Den muss man sich dann eben gut einteilen, damit es am Ende nicht knapp wird oder man in einem Monat plötzlich gar nichts unternehmen kann. Hält man sich an einen Monatsplan, kann man auch mit weniger Geld ganz gut auskommen.

Autor: Nina  |  Rubrik: orientieren  |  22.03.2019
Autor: Nina
Rubrik: orientieren
22.03.2019

Zwischen Schule & Beruf

Arbeiten im Betriebsrat

Als ich mich im Kino zur Wahl in den Betriebsrat aufstellen ließ, hatte das vor allem einen Grund: Ich war mit dem aktuellen Betriebsrat unzufrieden.
Ich wurde also Betriebsratsmitglied und dann begann die eigentliche Arbeit: Wir haben uns mit den Themen vertraut gemacht, wurden vom Vorsitzenden angeleitet, der schon lange Jahre Erfahrung mit der Arbeit hat, und haben erste Seminare belegt. Mittlerweile macht mir die Arbeit tatsächlich Spaß. Ich merke, wie viel ein Betriebsrat bewegen kann, bei welchen Angelegenheiten der Arbeitgeber die Zustimmung des Betriebsrats braucht oder wann der Betriebsrat informiert werden muss. Die Kollegen kommen auf mich zu, fragen um Rat und ich versuche ihnen zu helfen.
Ich bin motiviert, mehr zu tun und mehr zu lernen und gehe wieder gerne zur Arbeit. Ich arbeite im Service, eine anstrengende Arbeit, die an den Nerven zehrt. Aber durch die Arbeit im Betriebsrat habe ich nun etwas Abwechslung.
Ich bin gespannt, welche Arbeit noch auf mich zukommen wird und freue mich darauf, neue Aufgaben zu übernehmen.

Zwischen Schule & Beruf

Jura - Pro und Contra

Während meiner Schulzeit habe ich ein Praktikum im Landes- und Arbeitsgericht absolviert, da ich mir vorstellen konnte, Jura zu studieren. Nach dem Praktikum war dieser Plan hinfällig, weil es doch sehr viel mehr Schreibtischarbeit war, als ich angenommen hatte.
Wegen meiner Betriebsratsarbeit im Kino nehme ich nun an einigen Seminaren teil, etwa zu Themen wie „Arbeitsrecht“ oder „Betriebsverfassungsrecht“. Der Dozent, der das erste Seminar hielt, meinte, ob ich nicht Jura studieren möchte, da mir die Themen anscheinend sehr leicht fielen und ich mich schnell in Gesetzestexte einlesen könne. Ich habe die Aussage am Rande wahrgenommen, aber keine weiteren Gedanken daran verschwendet. Aber das Seminar hat mir tatsächlich viel Spaß gemacht.
Dann hatte ich Anfang November ein weiteres Seminar und auch dort fiel auf, dass ich einen Draht zu juristischen Themen habe. Also habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt, mich mit Freunden unterhalten und mich informiert. Der Verdienst ist zum Beispiel nicht schlecht. Jura kann trocken sein – muss es aber nicht. Es kann auch sehr interessant und herausfordernd sein. Außerdem könnte ich, wenn ich mich auf Medizinrecht spezialisiere, Medizin und Jura in Einklang bringen. Oder Umweltrecht wählen, was auch ein spannender Zweig ist.
Doch sehe ich mich als Anwältin? Schaffe ich es überhaupt, acht bis zehn Semester ein Grundstudium der Rechtswissenschaften durchzuziehen? Dafür brauche ich viel Motivation. Und ich glaube das wäre mein größtes Problem: die dauerhafte Motivation.

 

Autor: Nina  |  Rubrik: orientieren  |  08.01.2019
Autor: Nina
Rubrik: orientieren
08.01.2019