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Was tun nach dem Abi?

Kinderhüten einmal anders

In der zehnten Klasse hatte jede/r Schüler/in ein einwöchiges Praktikum in einem selbst gewählten Betrieb zu machen. Da ich mich für ein Lehramtstudium für den Grundschulzweig interessierte, wollte ich die Gelegenheit nutzen und mein Praktikum in einer Grundschule absolvieren. Natürlich war ich entsprechend erfreut, als ich sogleich seitens der Schulleitung eine Zusage meiner „Wunschschule" erhielt.

Als Grundschulkind hatte ich dort selbst zwei Jahre lang lesen, rechnen und schreiben gelernt und kannte deshalb noch einige der Lehrkräfte. Dementsprechend fröhlich fing auch mein erster Praktikumstag unter großer Wiedersehensfreude an. Auch die vielen Kinder stellten mir Fragen über Fragen und waren sichtlich erfreut, für die folgenden Tage ein wenig Abwechslung im Stundenplan zu haben. Denn zwischen „normalen" Unterrichtsstunden bei ihren Lehrern, in denen ich anfangs als Zuhörer und Helfer dabei saß, gesellten sich auch „neue" Stunden, in denen ich allein an der Tafel stand und mit den Kindern das Rechnen und Schreiben übte. An einem Tag durfte ich sogar als „Vertretungslehrerin" einspringen! Natürlich gehörte auch die Pausenaufsicht zu meinen Aufgaben und so musste ich mich als Streitschlichter bei so mancher Rangelei durchsetzen.

Nach einer Woche waren mir die Kinder richtig ans Herz gewachsen und so wollte ich mich mit selbst gebackenem Kuchen bei ihnen und meinem Kollegium für die unglaublich tolle Woche bedanken. Lehrerin - das ist auch heute noch ein Traumberuf für mich.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 27, 2008
Autor: Jacqueline
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Nov 27, 2008

Was tun nach dem Abi?

Sozialer Tag meets Werbeagentur

Und erneut hieß es: Neue Runde beim Berufs-Roulette! In der neunten Klasse konnte ich über meine allerersten Berufswünsche als Primaballerina oder Prinzessin nur lachen. Ich fühlte mich jetzt deutlich reifer und hatte ein neues Ziel in Sicht: Nach dem Abi wollte ich mich in der Werbebranche kreativ austoben und diverse Produkte von Pralinen über Autos potentiellen Kunden möglichst begehrenswert machen.

Als uns Schülern dann im Sommer der Soziale Tag bevorstand, kümmerte ich mich gleich um einen Platz in einer Werbeagentur, um auf diesem Wege etwas „Arbeitsluft" zu schnuppern.

Erwartungsvoll klingelte ich also zum besagten Termin bei der Werbeagentur und wurde sogleich herzlich empfangen.

Nach einer kurzen Hausführung von meinem Chef Jan, weihte er mich in meinen Arbeitsplatz ein: Für den heutigen Tag stand das Layouten eines Magazins auf dem Programm. Das Computerprogramm, mit dem die einzelnen Seiten digital bearbeitet wurden, war nicht gerade unkompliziert. Ich hatte mir das ganze irgendwie einfacher vorgestellt und war deshalb froh, als Jan mich von dem Programm erlöste und mich auf ein Eis einlud. Nach der kleinen Stärkung durfte ich an den Rätselseiten für das Magazin mitarbeiten und bei der Fotowahl mitentscheiden.

Als „Belohnung" für meinen Arbeitstag wollte Jan zudem noch ein kleines Interview mit mir im Magazin abdrucken. Ich war dementsprechend mächtig stolz, als ich schließlich das fertige Exemplar nach wenigen Wochen in den Händen hielt!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 25, 2008
Autor: Jacqueline
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Nov 25, 2008

Was tun nach dem Abi?

Mission: Kriminalinspektorin

Sommer 2000: Ich kam aufs Gymnasium - die weiterführende Schule, ein weiterer Meilenstein in meinem Leben. Zu Beginn der Schulzeit am Gymnasium bereitete es meinen Freundinnen und mir ungemeinen Spaß, jeden kleinsten Winkel im Schulgebäude zu „erschnüffeln". Dieser Beschäftigung pflegten wir vor allem in den Pausen nachzugehen, und so war jede ein einziges Versteckspiel: Sehen und nicht gesehen werden, das war hier die Frage.

Ich betrachtete das Ganze als eine Art Berufsvorbereitung, denn seitdem ich an einer Anime-Detektivserie im Fernsehen einen Narren gefressen und auch so ziemlich jedes TKKG-Buch mindestens dreimal gelesen hatte, gab es für mich nichts Schöneres, als später einmal in die Kriminalbranche einzusteigen. Tatorte untersuchen, Indizien sammeln, Alibis überprüfen, den Täter zu überführen: All dies hörte sich für mich nach einem abwechslungsreichen Beruf mit einem gewissen Nervenkitzel an.

Ich gründete sogar meinen eigenen Detektivclub. Mission: Verdächtige Leute beschatten, die zunehmend verdächtiger wurden, weil sie sich von uns anscheinend bei etwas gestört fühlten (Ich nehme mal an, dass es sich um ihre Privatsphäre handelte)! In der Schule versuchten wir mysteriöse Fehlstunden von Lehrern zu entlarven, verschwundene Gegenstände wieder zu finden und arbeiteten natürlich an unserer „Unsichtbarkeit": Kein Lehrer durfte uns während der Pause im Schulgebäude erwischen. Wir wurden sogar richtig berühmt und durften fleißig Widmungen schreiben - die Hausordnung, und zwar in zweifacher Form!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 5, 2008
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Nov 5, 2008