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Was tun nach dem Abi?

Liebes Tagebuch!

Jetzt habe ich endlich die erste Abiklausur hinter mir, im Fach Englisch! Du kannst dir sicherlich vorstellen, wie aufgeregt ich vorher war. Es war aber nicht das „Oh-mein-Gott-ich-schreib-jetzt-Abi"-Gefühl, sondern eher das flatterige Gefühl, das man hat, wenn man das erste Mal in den Urlaub fliegt.

Na ja, genau genommen war es ja auch wie ein fünfeinhalbstündiger Kurzurlaub - entweder in die USA oder nach Südafrika: Jeder Schüler durfte nämlich zwischen zwei Aufgabenvorschlägen wählen. In einem Text ging es um die Einwanderung aus Lateinamerika in die USA, der andere handelte von einem Roman, der die Geschichte einer indischen Familie zur Zeit der Apartheid in Südafrika erzählt. Zwar wollte ich schon immer einmal in die USA reisen, aber der Südafrika-Text hat mir in dem Moment irgendwie mehr zugesagt.

Jetzt stell dir vor: Während ich die Aufgaben so nach und nach bearbeitete, musste ich feststellen, dass ich eigentlich viel zu viel gelernt hatte! Ich hatte das Gefühl, dass ich mit meinem Wissen die ganze Welt hätte einwickeln können, aber dass nur ein kleiner Hinterhof als Geschenk eingepackt werden musste. „Besser zu viel als zu wenig", würde meine Oma jetzt sagen.

Ach ja ... Ende März schreib ich noch Latein und Bio, und dann muss ich fast drei Monate warten, bis ich endlich weiß, wie ich bei den Klausuren denn überhaupt abgeschnitten habe. Schrecklich!

So, ich verabschiede mich nun erst einmal von meinen Englisch-Lernzetteln!

Ciao, deine Jacqueline

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 6, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Mar 6, 2009

Was tun nach dem Abi?

"Verhalte dich und ich sag dir, wer du bist!" (Teil 2, flavoured with maths)

Wie ihr in meinem letzten Blog lesen konntet, war ich mir nicht ganz sicher: Psychologiestudium - „worst case" oder „golden goal"? Eine eindeutige Antwort wollte sich nicht so wirklich finden lassen. Dennoch habe ich mich schließlich gegen ein „reines" Psychologiestudium entschieden. Das bedeutet jetzt allerdings nicht, dass ich dem Thema Psychologie grundsätzlich abgeneigt bin. Ganz im Gegenteil: Ich habe nämlich ein wenig weiter nachgedacht und versucht, möglichst viele meiner Interessen und vor allem auch meiner Fähigkeiten so zusammen zu basteln, dass etwas Realistisches und auch Sinnvolles daraus entsteht - wie bei einer typischen (und nicht selten tückischen) Mathematikaufgabe:

Gegeben sind eine Kreativitätskonstante K und ein Psychologie-Interessenpunkt P. Wie lautet das Ergebnis, wenn man die Summe aus K und P mit dem Quadrat aus Freude an Kommunikation O multipliziert?

Ausnahmsweise brauche ich für diese Gleichung einmal keinen Taschenrechner. Ich fasse erst einmal zusammen: Der Beruf X lässt sich also folgendermaßen ermitteln: (K+P)O² = x. Das liegt doch auf der Hand oder nicht?

Mein Stift fliegt wie von selbst über das Papier. Löst man die Klammer auf, so erhält man: KO²+PO² = x. Damit lautet das Ergebnis: Der Beruf X ist gleich KOmmunikationsPsychOlogin!

Ein Beruf, der all meine Interessen zu vereinen scheint. Manchmal kann Mathe so einfach sein! Aber wie gesagt, nur manchmal.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 2, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Mar 2, 2009

Was tun nach dem Abi?

"Verhalte dich und ich sage dir, wer du bist!" (Teil 1)

Heute haben wir in Bio mit einem neuen Thema begonnen: Verhaltenslehre. Endlich einmal etwas, das mich nicht nur interessiert, sondern auch fasziniert. Doch meine Freude wurde gleich gebremst: Da Verhaltenslehre ja erst im zweiten Halbjahr der dreizehnten Jahrgangsstufe Thema ist, wird es mit Sicherheit nicht zum Bestandteil meiner schriftlichen Abiprüfung gehören. Nur diejenigen, die sich mündlich prüfen lassen, zählen zu den Glücklichen. Das ärgert mich wirklich ungemein: Gerade diese unterschiedlichen Verhaltensmuster ziehen mich in ihren Bann, und überhaupt alles, was mit Psychologie zu tun hat, finde ich äußerst interessant.

Ich habe bereits darüber nachgedacht, Psychologie zu studieren. Allerdings erscheinen mir meine Zweifel zu groß: Kann und möchte ich mich mein ganzes Leben lang mit den teilweise nicht unerheblichen psychischen Krankheiten der Patienten auseinandersetzen? Als Psychologe wird einem viel abverlangt: Einfühlungsvermögen, Geduld und starke Nerven sind wichtige Stützen, auf die sich ein ganzes Haus aus Erfahrung aufbaut. Doch bis man es erst einmal zum staatlich anerkannten Psychologen geschafft hat, muss man sich für einen langen, steinigen Weg rüsten: Die Studiumsdauer ist bekanntlich nicht gerade die kürzeste und die diversen Praktika in den verschiedensten Institutionen beanspruchen auch noch eine gewisse Zeit. Kurz zusammengefasst: Es kann sein, dass du erst anfängst, „richtig" zu arbeiten, wenn du 30 bist! Es gibt aber bestimmt auch einige, die so eine lange Studienzeit sogar begrüßen würden. Also „worst case" oder „golden goal"?

To be continued...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Feb 24, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Feb 24, 2009