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Schülerleben live

Langsam kommt der Schulalltag wieder ...

Genau vor einer Woche war ich mit meinen Klassenkameraden auf Studienfahrt in London. Danach hatten wir zur Erholung ein Wochenende Zeit, bevor die Schule am Montag wieder anfing. Eigentlich ist es schon die dritte Schulwoche seit Ende der Sommerferien, aber wegen der Studienfahrtals kommt es mir vor, als wäre immer noch die erste.
In weniger als zwei Wochen muss ich die sogenannte „Hörverstehensklausur“ in Englisch und Französisch schreiben. Das ist eine der insgesamt vier Klausuren eines Schuljahrs. In ganz Baden-Württemberg ist diese Klausur identisch und findet demnach auch am selben Tag, zur gleichen Uhrzeit statt. Zurzeit bearbeiten wir dazu in beiden Fächern die Prüfungen der vergangenen Jahre. Und die haben es in sich: Oft versteht man kaum die Leute, die miteinander reden, aufgrund der störenden Hintergrundgeräusche. Oder sie sprechen viel zu schnell und verschlucken einige Wörter, sodass man nicht mehr hinterherkommt mit dem Ausfüllen der Klausur.
Allerdings werde ich bei beiden Klausuren nicht anwesend sein, da ich als Begleitperson auf den Frankreichaustausch der 8. Klasse mitgehen werde. Auch meine Klassenkameradin ist dabei und so müssen wir zusammen die Klausur am zentralen Nachschreibtermin im November schreiben. In Paris werde ich insgesamt eineinhalb Wochen sein, was aber zugleich heißt, dass ich den ganzen Stoff und die Hausaufgaben, die meine Klassenkameraden in dieser Zeit machen, nachholen muss. Trotz dieser Mehrbelastung freue ich mich auf die Fahrt, ich habe die Stadt von meiner Fahrt in der 8. Klasse noch gut in Erinnerung. Und ich hoffe, meine Französischkenntnisse pünktlich zu den bevorstehenden Abiturprüfungen aufbessern zu können.

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  26.10.2017
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
26.10.2017

Schülerleben live

Studienfahrt nach London

An die Schule habe ich mich nach den Sommerferien noch nicht gewöhnen können, da es bereits nach einer Woche auf Studienfahrt nach London ging. Nun bin ich fast wieder im Ferienmodus. Diese Fahrten sind an meiner Schule wie eine Abschlussfahrt und finden immer in der zweiten Schulwoche der zwölften Klasse statt. Diesmal stand neben London auch Prag, die Costa Brava oder eine sportliche Fahrt nach Frankreich in das Département Ardèche zur Wahl. Bereits im vorigen Schuljahr mussten wir uns für drei Studienfahrten entscheiden und unter diesen unseren Favoriten angeben. Für andere verlief die Zuteilung nicht so gut, ich hatte aber Glück. Da ich noch nie zuvor in London war, freute ich mich sehr darauf.
Der Tag vor unserer Abfahrt wurde allerdings von einem Terroranschlag in einer U-Bahn-Station in London überschattet. Jeder musste daraufhin von seinen Eltern einen Zettel unterschreiben lassen, der besagte, dass sie über die Ereignisse dort informiert seien. Zum Glück fuhren wir am nächsten Tag trotzdem fast vollzählig los.
Nach einer 17-stündigen Busfahrt über Luxemburg, Belgien und Frankreich kamen wir morgens um etwa 10 Uhr endlich im Hotel an. Geschlafen habe ich bis dorthin fast nicht, da wir fast alle zwei Stunden anhielten und ich dann wieder wach wurde. Ein Höhepunkt für mich war die Überfahrt mit der Fähre vom französischen Calais ins britische Dover, während dieser wir einen atemberaubend schönen Sonnenuntergang vom Außendeck beobachten konnten.
In London angekommen, stellten wir unsere Koffer in den Frühstücksraum des Hotels. Danach begannen wir gleich mit der ersten Tour durch die Hauptstadt. Wir schauten die St. Pauls Kathedrale an und liefen über die Millennium Bridge zur Tate Gallery of Modern Art. Dort konnte man kostenlos mit dem Aufzug in den obersten Stock des Gebäudes fahren und hatte einen schönen 360-Grad-Ausblick über die Metropole. So sparten wir uns den teuren Eintritt, den wir bei einer Fahrt mit dem London Eye, dem bekannten Riesenrad an der Themse, bezahlen hätten müssen. In den darauffolgenden Tagen besuchten wir unter anderem einen botanischen Garten, das Natural History Museum und machten einen Tagesausflug in die Küstenstadt Brighton.

Schülerleben live

Schulbeginn = Entscheidungszeit

Es ist so weit: Nach rund sechs Wochen Ferien fing die Schule wieder an. Normalerweise ändert sich immer viel von einem Schuljahr auf das andere – zum Beispiel der Stundenplan oder die Lehrer. Aber diese Mal war alles recht unspektakulär, da wir unseren Stundenplan schon vor den Ferien bekommen hatten. Zudem habe ich bis auf eine Ausnahme jetzt in der 12. Klasse dieselben Lehrer wie im vorigen Jahr. Selbst meine Schulsachen mitsamt den Ordnern zu den einzelnen Fächern konnte ich wiederverwenden. Zurzeit wiederholen wir den Stoff der 11. Klasse, da in den Ferien ziemlich viel vergessen wurde. Und wir bekommen auch schon die ersten Hausaufgaben, sodass ich mich schon wieder richtig an die Schule gewöhnt habe.

Für mich ist nicht nur Schulbeginn, sondern auch Entscheidungszeit. Einerseits muss ich mich bis Ende der Woche festlegen, in welchen Fächern ich meine schriftliche Abiturprüfung absolvieren werde – wahrscheinlich in Englisch und Französisch, da Sprachen gerne mag. Das hieße dann aber auch, dass ich zwei 15-minütige Kommunikationsprüfungen ablegen müsste. Und da wären wir bei andererseits: Die Art dieser Kommunikationsprüfung. Man kann entweder eine Tandemprüfung (mit einem Klassenkameraden) oder eine Prüfung allein mit dem Lehrer machen. Die Lehrer wollen sich nicht festlegen, welche Art die bessere ist. „Das muss jeder selber wissen und jeder Typ hat seine Vor- und Nachteile“, heißt es dann immer. Vermutlich werde ich mich für die Prüfung mit einem Klassenkameraden entscheiden, weil man diese besser üben kann.

In der nächsten Woche finden bei uns an der Schule die Studienfahrten statt, so etwas wie unsere Abschlussfahrten. Für mich geht es nach London – see you!