Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Die Lehrer von morgen

Mädelswochenende

Am Faschingswochenende verbrachte ich eine schöne Zeit. Samstagmorgen trafen meine Mama und ich uns mit meiner Cousine aus Nürnberg in einem Café. Wir genossen ein leckeres Frühstücksbuffet in gemütlicher Atmosphäre. Es tat gut, sich zu sehen, zu quatschen und sich das Herz auszuschütten. Mit diversen Heißgetränken und einer großen Auswahl an Gerichten ließen wir es uns gut gehen. Wir nutzten die volle Zeit aus und schlossen unser Treffen mit einem kleinen Bummel ab. Meine Cousine hat eine zauberhafte Tochter, die zwei Jahre alt ist. In einem Kaufhaus entdeckten wir hübsche Kleidungsstücke für sie. Nachdem wir noch in einem Spielzeuggeschäft waren und ich selbst wieder zum Kind wurde, verabschiedeten wir uns.
Abends traf ich mich mit alten Schulfreundinnen – wir kennen uns gefühlt eine halbe Ewigkeit. Wir machten uns eine Pizza und richteten uns für eine Faschingsfeier her. Das Motto war: Tausendundeine Nacht. Da wir nichts wirklich Passendes zu diesem Thema hatten, gingen wir einfach im Schlafanzug. Es war sehr bequem und wir genossen es, in unseren Pyjamas ausgelassen zu tanzen.
Am nächsten Morgen verwöhnte uns unsere Freundin mit einem Weißwurstfrühstück in ihrem schönen Wintergarten. Da wir am selben Tag wieder auf einen Faschingsumzug gehen wollten, blieb allerdings nicht viel Zeit zum Frühstücken, denn wir mussten uns ja schließlich wieder in Schale werfen. Ich verkleidete mich als Biene und fuhr mit meinen Eltern auf den Wörter Faschingsumzug, wo ich andere Freundinnen traf. Wie jedes Jahr war der Umzug ein echter Hingucker. Bunte Kostüme, schaurige Gesichter und ausgefallene Outfits waren zu sehen. Die Stimmung war großartig. Insgesamt war das ein großartiges Wochenende für mich. Es tut unheimlich gut, Zeit mit der Familie und mit Freunden zu verbringen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Mar 25, 2019

Die Lehrer von morgen

Wie geht es weiter? Teil 2

In meinem vergangenen Blogbeitrag habe ich euch bereits erzählt, dass ich nicht weiß, ob ich rechtzeitig zum nächsten Referendariatsbeginn in Bonn mit dem Studium fertig werde. Was mich daran stört: Ich bin momentan 25 Jahre alt. Wenn ich erst anderthalb Jahre später ins Referendariat gehe, werde ich erst mit fast 30 fertig sein. Dazu kommt, dass ich bereits seit sieben Jahren studiere und es irgendwann einmal genug sein sollte – insbesondere weil ich von meinen Eltern gesponsert werde. Die machen das zwar gerne, aber es fühlt sich dennoch blöd an, in meinem Alter noch von seinen Eltern abhängig zu sein.
Auf der anderen Seite ist mir meine Arbeit in der Fachschaft sehr wichtig. Dieser Arbeit könnte ich nicht mehr nachgehen, wenn ich in den nächsten zwei Semestern fertig werden will. Und auch einige Module, die ich unbedingt noch machen möchte, könnte ich nicht mehr unterbringen.
Nach langem Hin und Her sowie einigen Gesprächen mit meinen Eltern, meinen Freunden und meinem Freund bin ich sicher: Ich werde doch noch länger studieren als zwei Semester. Nach vielem Abwägen wurde mir klar, dass das Timing zwar blöd ist, aber vernachlässigbar. Die Fachschaft und die Mathe-Module wiegen für mich viel schwerer. Meine Eltern werden auf meine Bitte hin mit ihrer finanziellen Unterstützung runtergehen. Dank des Tutoriums stehe ich finanziell dann nicht schlechter da als vorher, aber habe die Hälfte des mir zu Verfügung stehenden Geldes selbst verdient. Dadurch fühle ich mich etwas selbstständiger und entlaste auch meine Eltern.
Diese Entscheidung hat sich gut angefühlt und lässt mich sehr viel entspannter ins nächste Semester gehen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Mar 20, 2019
Autor: Janna
Rubrik: studium
Mar 20, 2019

Die Lehrer von morgen

Wie geht es weiter? Teil 1

Nach dem Studium warten noch anderthalb Jahre Referendariat vor mir. Das mit dem Referendariat – kurz Ref – ist aber gar nicht so einfach. Im November startete der neue Referendariatsjahrgang in Bonn und ich erfuhr: Man kann nicht in jedem Semester überall sein Ref anfangen, sondern nur dann, wenn ein Jahrgang fertig ist, also alle anderthalb Jahre. Der nächstmögliche Beginn in Bonn wäre im Mai 2020. Ich würde gerne hier bleiben. Meine Freunde und mein Freund wohnen hier und außerdem habe ich mich unglaublich in die Stadt verliebt und kann mir gut vorstellen, hier nicht nur meine Studienzeit zu verbringen.
Naheliegend wäre es also, in den nächsten zwei Semestern meinen Master zu beenden. Nach der Regelstudienzeit müsste ich eigentlich schon im September fertig werden, aber das werde ich definitiv nicht schaffen. Das liegt daran, dass ich neben dem Studium auch als Tutorin tätig bin und in der Fachschaft mitarbeite. Für meinen Studienabschluss fehlen mir noch Mathedidaktik II, zwei Vertiefungen in Deutsch und zwei Module in Bildungswissenschaften – und natürlich die Masterarbeit. Theoretisch wäre es also gut möglich, mein Studium in zwei Semestern zu beenden, um im Mai 2020 ins Ref zu gehen.
Doch eigentlich wollte ich noch mehr Veranstaltungen besuchen, um mein Wissen zu vertiefen. Einführung in die Algebra, Numerik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Geometrie & Topologie und auch Diskrete Mathematik und Logik fände ich interessant. Außerdem möchte ich gerne als Tutorin weiterarbeiten, weil mir das für meine spätere Arbeit als Lehrerin unglaublich viel bringt. Und das ist dann doch wieder eine ganze Menge. Wie ich mich entschieden habe, davon erzähle ich euch in meinem nächsten Blogeintrag.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Mar 8, 2019