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Die Lehrer von morgen

Hallo Herbst!

Schön, dass du da bist, lieber Herbst. Ich bin auch wieder da. Zurück aus dem Urlaub, in dem ich super entspannt habe, tolle Gespräche mit meiner Urlaubsbegleitung und langjährigen Freundin geführt und erst in der letzten Woche an den Stress in Deutschland gedacht habe. Zum Schluss war klar, dass der Sommer vorbei sein würde, wenn wir wieder auf deutschem Boden landen werden, und dass ich direkt zurück in den Alltag schlittern würde: erst nach Wolfenbüttel zur letzten Phase des Literatur-Labors (das ich immer noch allen schreibenden jungen Menschen wärmstens ans Herz legen kann!), dann in die Hausarbeiten-Stress-Phase.
Ich bin zwar mit sieben Stunden Verspätung, aber doch ganz angenehm gelandet. In den ersten anderthalb Wochen habe ich viel an meinen zwei Hausarbeiten gearbeitet, es fehlt nun nur noch die kürzere, unbenotete und der Feinschliff an der anderen. Dann kann ich sogar schon anfangen, in Richtung wissenschaftliche Arbeit zu denken – vielleicht ein bisschen Literatur organisieren und eine grobe Gliederung überlegen. Dazwischen hatte ich trotzdem Zeit, mein Zimmer zu verschönern, ein paar Freunde zu treffen und mich darüber zu freuen, dass ich dank des Herbstes endlich wieder Cardigans und Mützen tragen kann (und generell darüber, dass ich wieder einen ganzen Kleiderschrank zur Verfügung habe und nicht bloß einen vollgequetschten Rucksack).
Wie das mit der übrig gebliebenen Hausarbeit so läuft, wird sich noch zeigen. Gerade habe ich ein kleines Hoch und etwas Angst, in diese Einstellung zu verfallen, dass ich doch schon genug geschafft habe und mir jetzt Freizeit gönnen kann. Aber das ist gerade auch ganz schön, denn so richtig böse bin ich mir nicht.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  28.09.2017

Die Lehrer von morgen

Jobben bei der Post

In diesen Sommerferien jobbe ich wieder bei der Post. Trotz der Erlebnisse im Vorjahr – mit einem geschrotteten Auto, einem verlorenen Paket und ermüdenden Zehn-Stunden-Tagen – wagte ich mich erneut an diesen Job. Sicherlich hatte ich Bammel, welches Chaos sich dieses Jahr auftut, doch bisher lief alles gut – zu gut? Ich komme pünktlich, gehe nicht als Letzte aus der Geschäftsstelle heraus und stemple angemessen aus. Falsche Briefe habe ich nur wenige zurückerhalten und Pakete vergaß ich keine. Es ist für mich unbegreiflich, wie sich das Blatt so wenden konnte.
Dennoch ist die Arbeit wieder sehr mühsam. Bei heißen 32 Grad stapfe ich von Haus zu Haus, hüpfe in den riesigen VW Bus und rutsche wieder heraus. Ich schleppe schwere Pakete und verteile dicke Ikea-Kataloge an alle Haushalte. Vier Wochen unterstütze ich die Post und dann ruht dieser Job wieder für eine Weile. Ich habe deshalb großen Respekt vor den Brief- und Paketboten, die schon nahe der Rente sind, denn die körperliche Anstrengung ist nicht zu unterschätzen. Ebenso braucht man einen klaren Kopf in diesem Beruf, denn es muss an so viel gedacht werden: Die Route, besondere Briefe, Pakete, Briefkastenleerungen, Besonderheiten mancher Haushalte und die Freundlichkeit, die den Kunden gegenüber ausgestrahlt werden sollte.
Ein kleiner Vorteil ist, dass ich jung bin. Die Rentner freuen sich dadurch immer auf mich und warten sogar teilweise im Hof. Das heißt, ich muss nicht ständig ein- und aussteigen und kann ein paar Briefe mal aus dem Fenster reichen. Auch beim Schleppen schwerer Pakete erhalte ich öfters ein wenig Trinkgeld, wovon ich mir eine kühle Limo gönne. Fast die Hälfte ist schon geschafft und ich muss zugeben, dass mir die Arbeit sogar etwas Spaß macht – mal sehen, ob das in einer Woche immer noch so ist.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  22.09.2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
22.09.2017

Die Lehrer von Morgen

Wochenendtrip

Vergangenes Wochenende verbrachte ich mit meinen liebsten Freunden einige Tage auf einer kleinen Almhütte. Zuvor machten wir Halt am Bodensee. Da es ziemlich verregnet war, gingen wir schick beim Italiener essen und machten eine genüssliche Weinprobe.
Am darauffolgenden Tag fuhren wir weiter auf unser Hüttchen in Österreich. Empfangen wurden wir vom Eigentümer Josef, der gerade noch die Stuben herauswischte. Wir befanden uns mitten im Nirgendwo. Die nächste Ortschaft lag einige Kilometer entfernt. Es war toll! Die Aussicht auf die Berge, die Ruhe und die saftig grüne Natur. Ein Fässchen Bier wurde aufgemacht, Wurstdosen und Knacker herumgereicht. Wir waren sehr aufgeregt, was wir die nächsten Tage erleben würden. Im Keller des Hüttleins befanden sich eine Dartscheibe und ein Kicker. Zudem hatten einige von uns Karten- und Würfelspiele mitgebracht. Zu Abend aßen wir Gyros mit Reis und Zaziki. Nach dem aufregenden Tag fielen wir müde in unsere Betten.
Der nächste Morgen begann mit einem traditionellen Weißwurstfrühstück. Wir packten unsere Rucksäcke zusammen und zogen feste Wanderschuhe an. Der Höhenwanderweg sollte erklimmt werden. Wir zogen über Wiesen, Kuhweiden, Flüsse und erreichten schließlich das Gipfelkreuz. Eingekehrt wurde in einer kleinen Pension, die eine wahnsinnige Sicht auf das Tal bot. Völlig erschöpft schürten wir in der Hütte angekommen den Grill und brieten Steaks. Wir machten verschiedene Salate und ließen es uns gut gehen. Unser nächster Morgen begann mit einem kleinen Frühstück. Danach packten wir unsere Sachen und traten die Heimreise an. Viel zu kurz war unsere kleine Reise in die Berge, ich persönlich hätte dort noch eine Weile bleiben können. Dennoch war ich dankbar für meine warme, saubere Dusche daheim.

 

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  13.09.2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
13.09.2017