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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Braunschweig

Einer meiner Freunde macht zurzeit ein Praktikum beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig. Das nahm ich zum Anlass, ihn am Wochenende zu besuchen. Mit einem Freund aus Aachen setzte ich mich Samstagmorgen in den Zug, der uns binnen sechs Stunden nach Braunschweig brachte.

Da wir schon am nächsten Tag wieder abreisen wollten, machten wir uns nach der Ankunft direkt auf den Weg in die Innenstadt. Dabei liefen wir auf dem Schlossplatz direkt in eine bunte Menge hinein, die an diesem Tag den Christopher-Street-Day in Braunschweig feiert. Es gab ein Bühnenprogramm mit vielen Künstlern, die sich für die vollständige Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen und andersartiger Lebensentwürfe aussprachen.

Auf unserem Weg durch die Innenstadt kamen wir danach am wunderschönen Rathaus vorbei, bewunderten den Dom und genossen schließlich auf dem Kohlmarkt, einem weitläufigen Platz in der Innenstadt, die Aussicht auf die wunderschönen alten Gebäude, die den Platz umringen. Mein persönliches Highlight der Tour war das Happy Rizzi-Haus. Dieses Haus hat eine fröhliche Fassade, die mit Herzen, lachenden Gesichtern und ungewöhnlich geformten Fenstern gespickt ist und dabei das gesamte Farbspektrum abdeckt. Rote Herzen auf gelbem Grund, grüne Gesichter auf Blau, verrückte orange Formen auf Lila. Ein Haus, wie man es sich als Kind gewünscht hätte. Zudem liegt es direkt am Magniviertel, das mit seinen vielen Kneipen zum Veweilen einlädt.
Doch die vielen schönen Bauten in der Innenstadt sind nicht das einzige, was mir an Braunschweig gut gefiel. Später am Abend, als wir uns schon etwas auskannten, streiften wir durch die vielen Parks, die Braunschweig auszeichnen. Dazu muss man wissen, dass sich der Fluss Oker im Süden Braunschweigs in zwei Arme aufteilt, auf beiden Seiten um Braunschweig herumfließt und sich im Norden Braunschweigs wieder vereint. Entlang der beiden Arme gibt es viele Parks, sodass man nur ein kleines Stück aus dem Zentrum heraus muss, um sich im Grünen wiederzufinden.
24 Stunden waren definitiv zu wenig, trotzdem hat Braunschweig es geschafft, mich in der kurzen Zeit zu begeistern!

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Sep 5, 2019
Autor: Katha
Rubrik: studium
Sep 5, 2019

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Bachelor Endphase

In dieser Phase meines Studiums geht es etwas ungewohnt zu. Obwohl meine Freunde und ich die Klausuren in Regelstudienzeit hinter uns gebracht haben, sind wir nicht mehr im gleichen Rhythmus. Einige haben wir ich ein Auslandssemester eingeschoben, ein längeres Praktikum gemacht oder schreiben ihre Bachelorarbeit in einem Unternehmen. All diese Dinge führen zu einer Verschiebung des ursprünglichen Studienplans, sodass meine Freunde, mit denen ich das Studium begonnen habe momentan alle in der Weltgeschichte verstreut sind.

Ein Freund hat sich gerade für einen Doppelmaster nach Peking verabschiedet, ein anderer ist gerade im Auslandssemester in Südamerika und wieder ein anderer macht momentan ein Praktikum bei Porsche. Ich selbst fange diese Woche mit der Bachelorarbeit an, habe in meinem Auslandssemester aber schon einige Credits aus dem Master vorgezogen. Es geht also gerade etwas chaotisch zu. Das einzige, was uns im Moment verbindet, ist, dass wir uns alle in der Endphase unseres Bachelors befinden.

Die meisten von uns werden sich wahrscheinlich spätestens im Sommersemester nächsten Jahres für den Master wieder in Aachen einfinden. Ich freue mich sehr auf diese Aussicht. Denn das typische Studentenleben, das ich aus den ersten drei Jahren gewöhnt war, war plötzlich ohne Vorwarnung vorbei. Auf einmal hatte die Hälfte von uns eine normale Vollzeitstelle im Praktikum in einer anderen Stadt, war im Ausland abgetaucht oder Tag und Nacht mit der Bachelorarbeit beschäftigt. Natürlich wird es im Master nicht ganz wie in den ersten Semestern. Dadurch, dass sich alle in einer anderen Richtung spezialisieren und verschiedene Master machen, werden wir keine Vorlesungen mehr zusammen haben. Aber immerhin passen dann wieder die Semester- und Klausurphasen zusammen und wir versammeln uns wieder in einer Stadt.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Aug 29, 2019
Autor: Katha
Rubrik: studium
Aug 29, 2019

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Y-Vote in Brüssel

Als Mitglied einer Studierendenorganisation, die sich um europäischen Austausch bemüht (AEGEE), mache ich oft Ausflüge zu anderen Mitgliedern in anderen Ländern. Manchmal geht es mehr um kulturellen Austausch und ums Kennenlernen, manchmal geht es aber auch um europäische Politik und wie wir sie beeinflussen können. Eines der Projekte von AEGEE heißt Y-Vote, was „Why vote“ ausgesprochen wird. Dabei geht es um die Frage, wie man Bürgern der EU die Europäischen Wahlen näherbringen kann. Vor den Europäischen Wahlen im Mai fanden Konferenzen statt, auf denen sich junge Menschen aus ganz Europa mit Politikern erarbeitet haben, wie man die Bedeutung der Europäischen Wahlen besser an die Wähler herantragen kann.
Letzte Woche fand ein Follow-up Event statt, um die Teilnehmer noch einmal zusammenzubringen. Für dieses Treffen verkürzte ich meinen Urlaub mit der Familie um zwei Tage und begab mich nach Brüssel. Die Organisatoren hatten ein beeindruckendes dreitägiges Programm auf die Beine gestellt. Unter anderem besichtigten wir das europäische Parlament, die Ausstellung über selbiges im Parlamentarium-Museum nebenan und natürlich das Haus der europäischen Geschichte. Letzteres ist mein persönliches Brüssel-Highlight, weil es einfach gut gemacht und sogar kostenlos ist. Außerdem bekamen wir eine Stadtführung von einem echten Brüsseler, der uns die exotischsten Ecken seiner Stadt zeigte.
Unter den Teilnehmern waren unter anderem junge Menschen aus Serbien, Finnland, Ungarn und Bulgarien. Deshalb war für mich nicht nur das Programm sehr spannend, sondern auch die Leute, die allesamt sehr offen und reflektiert über die politischen Stimmungen in ihrem Land berichtet haben.
Ich habe also dank AEGEE ein rundum bereicherndes Wochenende mit spannenden Besichtigungen und vor allem neuen Perspektiven erlebt!