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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Erstes Fazit

Seit dem Wintersemester 2018/19 studiere ich Chemieingenieurwesen an der FH-Münster. Ich muss zugeben, dass ich es mir etwas anders vorgestellt hatte. Bereits in der ersten Woche wurde klar, dass sich am gewohnten Lernpensum etwas ändert. Der Stoff in den einzelnen Fächern ist schon sehr umfangreich. Das wird auch an der Menge meiner verbrauchten College-Blöcke ersichtlich. Drei Stück in den ersten zwei Monaten. So viel habe ich zuvor noch nie in so einem kurzem Zeitraum geschrieben. Dementsprechend gestaltet sich allerdings auch mein Alltag.
Morgens um halb acht geht es zur ersten Vorlesung. Danach kommen meistens noch ein bis zwei weitere Vorlesungen. Mittags gehe ich dann zum Essen in die Mensa. Steht danach kein Laborpraktikum an, gehe ich in die Selbstlernbereiche, um Hausaufgaben zu machen. Um halb sechs beginnen die Tutorien, wo man sich Tipps von Studierenden aus den höheren Semestern abholen kann. Und ehe man es sich versieht, ist es auch schon wieder dunkel und ich gehe erschöpft nach Hause. Nach dem Abendessen setze ich mich meistens nochmal hin und werte den einen oder anderen Versuch aus oder mache Übungsaufgaben – von denen es mehr als genug gibt. Danach gehe ich ins Bett oder treffe mich mit Kommilitonen, um zum gesellschaftlichen Teil des Abends überzugehen.

 

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  16.01.2019
Autor: Linus
Rubrik: studium
16.01.2019

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Antalya

Nach den beiden Tagen in Izmir machten wir uns auf den Weg nach Antalya. Diesmal legten wir einen Zwischenstopp bei den Kalkterrassen neben der antiken Stadt Hirapolis ein. Diese Kalkterrassen bieten einen spektakulären Anblick: An einem steilen Hang läuft seit jeher stark kalkhaltiges Wasser herunter. Der Kalk hat sich mit der Zeit auf dem Gestein abgesetzt und strahlend weiße Terrassen ausgebildet, die schon von weitem sichtbar sind.
Von dort aus ging es quer durchs Land weiter nach Antalya, wo wir abends ankamen. Unser Hotel lag in einer hübschen Gasse nahe dem Hafen, hatte einen kleinen Pool und eine wunderschöne Terrasse, die von Mandarinenbäumen umgeben war. Leider hatten wir uns erkältet und mussten unser Programm dementsprechend anpassen. Ausgerüstet mit Erkältungsmitteln gönnten wir uns eine halbtägige Pause am Pool, bevor wir am Abend bei einem größeren Rundgang die Stadt erkundeten. Schnell wurde uns klar, dass Antalya ebenso wie Izmir und Istanbul wenig schöne Ecken zu bieten hat. Zu diesen wenigen Ecken gehören die Gegend um unser Hotel und der Hafen.
Da ich die ganze Zeit gehofft hatte, in der Türkei noch ein Kleid für die Hochzeit meiner Tante am darauffolgenden Wochenende zu finden, erweiterten wir unsere Tour um eine kleine Runde durch die Einkaufsläden. Zwar fand ich kein Kleid, wurde aber anderweitig fündig. Ein Jumpsuit in knalligem Orange hatte mich sowohl mit seinem Design als auch mit seinem Preis überzeugt! Die Türkei war überhaupt sehr günstig. Durch den Einbruch der Lira bekamen wir für einen Euro zu dem Zeitpunkt nämlich satte 7 Lira. Zum Vergleich: Ein Döner kostet zwischen 7 und 8 Lira und mit den Öffis kommt man für 3 Lira durch die ganze Stadt. Bis auf alkoholhaltige Getränke kamen mir insbesondere die Lebensmittel extrem günstig vor.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  11.01.2019
Autor: Katha
Rubrik: studium
11.01.2019

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Izmir

Nach der Hauptversammlung meines Studierendenvereins in Istanbul reisten mein Freund und ich noch ein paar Tage mit einem Mietwagen durch die Türkei. Unser erstes Ziel war Izmir.
Auf dem Weg dorthin hielten wir in Pergamon, einer antiken Stadt, die neben recht gut erhaltenen Ruinen auch eine tolle Aussicht zu bieten hat. Danach ging es weiter nach Izmir, wo uns unser Gastgeber in seiner netten kleinen Wohnung mit einem atemberaubenden Blick auf die Küste Izmirs erwartete. Er empfahl uns für das Frühstück am nächsten Morgen eine kleine Bäckerei in der Nähe. Ein sehr wertvoller Tipp, denn dort gab es das beste Frühstück unseres gesamten Urlaubs: türkisches Gebäck mit Oliven und Tomaten, frisch gepresster Orangensaft und türkischer Tee. Danach gingen wir zu Fuß in Richtung Innenstadt, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Die zwei Tage, die wir in Izmir verbrachten, reichten vollkommen aus. Der Charme Izmirs hält sich nämlich in überschaubaren Grenzen: viel Beton und nur wenige mittelspannende Sehenswürdigkeiten. Eins fällt jedoch auf: Ich hatte nicht das Gefühl, in einer Touristenstadt unterwegs zu sein. Während ich in Istanbul grundsätzliches Misstrauen an den Tag legte, kamen mir die Menschen in Izmir freundlich und hilfsbereit vor. Außerdem hatte ich in Istanbul als westlichste Großstadt der Türkei eine gewisse Weltoffenheit erwartet, die ich dort jedoch vergeblich suchte. In Istanbul drehten sich die Leute auf der Straße und in der U-Bahn nach mir um. Ich vermute, es lag an meinen blonden Haaren und meiner Größe, wodurch ich auffiel. In Izmir habe ich niemanden bemerkt, der mich anstarrte.
Nachdem ich also schon von Istanbul überrascht wurde, schaffte das auch Izmir. Diese Stadt ist zwar nicht schön und hat keinen Strand oder eine beeindruckende Moschee zu bieten – dafür überzeugen die Menschen.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  07.01.2019