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Bachelor live

How to find a job

Immer wieder fällt mir auf, wie zufallsbestimmt das Leben ist. Ich glaube, dass alles, was man tut, Folgen hat, die nicht vorhersehbar sind – im negativen wie im positiven Sinn. Ein Beispiel: Kurz vor Weihnachten bot mir jemand eine gut bezahlte Werkstudentenstelle in einer Münchner Werbeagentur an. Diesen Umstand hatte ich einer Reihe glücklicher Zufälle zu verdanken.
Am Ende meines ersten Semesters an der Filmhochschule präsentierte ich einen Kurzdokumentarfilm, den ich in den Semesterferien gedreht hatte. Diese Vorführung wurde von einem Dozenten der Journalistenschule München moderiert. Nach der Veranstaltung kam er zu mir. Er lobte meinen Auftritt und fragte mich, ob ich ihn als Co-Referenten bei einem einwöchigen Seminar in der Schweiz unterstützen würde. Was für eine Chance! Ich bedankte mich für das Vertrauen und sagte sofort zu.
Die Seminarwoche lief richtig gut. Ich erzählte den Teilnehmern – jungen Redakteuren aus Deutschland und der Schweiz – an zwei Vormittagen etwas über filmische Gestaltungsmittel und beriet sie hinsichtlich der schriftlichen Umsetzung ihrer Reportagen. Es herrschte eine sehr lockere und freundschaftliche Atmosphäre.
Einige Wochen später schrieb mir einer der Redakteure und fragte, ob ich Lust hätte, 15 Stunden in der Woche in seiner Werbeagentur zu arbeiten. Dabei sollte ich vor allem beim Videodreh und dem anschließenden Schnitt helfen. Eine tolle Chance, Erfahrungen zu sammeln und dabei auch noch Geld zu verdienen.
Nach einem kurzen und sehr netten Vorstellungsgespräch in der Agentur bekam ich bald darauf den Vertrag zugeschickt. Hätte ich vor ein paar Monaten diesen Film nicht gemacht, wäre es dazu nie gekommen. Aber wer weiß, was stattdessen passiert wäre.

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  18.01.2019

Bachelor live

Schwerpunkte

Mittlerweile bin ich im fünften Semester meines Studiums und so langsam kristallisiert sich mein Schwerpunkt heraus. Es fing mit der Wahl eines Profilmoduls im zweiten Semester an. Damit ist ein Fach eines anderen Fachbereichs gemeint, aus dem ich eine bestimmte Anzahl an Modulen belegen und für mein sozialwissenschaftliches Studium anrechnen lassen kann. Ich habe mich für Wirtschaftswissenschaften entschieden und verschiedene Module im BWL und VWL belegt. Außerdem musste ich mich im dritten Semester auf eine sozialwissenschaftliche Spezialisierung festlegen und habe mich ebenfalls für Wirtschaft entschieden. Ich habe Vorlesungen und Seminare zum Thema Wirtschafts- und Arbeitssoziologie besucht und in meinen Hausarbeiten Fragestellungen bearbeitet, die immer einen klaren betriebswirtschaftlichen Bezug hatten. Mittlerweile habe ich so viele Creditpoints aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich gesammelt, dass ich an einigen Unis sogar die Voraussetzungen für einen betriebswirtschaftlichen Masterstudiengang erfüllen würde.
Das Fach Sozialwissenschaften hat viele Schnittstellen mit anderen Fächern, weswegen es möglich ist, weshalb verschiedene Richtungen möglich sind. Eine Freundin belegt beispielsweise viele Veranstaltungen aus der Psychologie, eine andere hat sich eher in die politische Richtung orientiert und ein weiterer Freund besucht Veranstaltungen aus den Rechtswissenschaften. Ich kenne aber auch eine Kommilitonin, die sich auf keinen bestimmten Schwerpunkt festlegen wollte und stattdessen Veranstaltungen aus mehreren Fachbereichen besucht, um verschiedenen Einblicke zu erhalten.
Und genau das mag ich an meinem Studium. Jeder hat die Möglichkeit, ganz individuell seinen Interessen und Fähigkeiten zu folgen und selbst zu entscheiden, in welche Richtung es gehen soll.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  18.01.2019

Bachelor live

Spaß und Stress im Studium

Spaß und Stress sind meine steten Begleiter im Studium. So startete auch das neue Jahr: Einerseits mit freudigen Nachrichten, da eine Freundin eine neue WG gefunden hat, andererseits stand ich unter Druck, da meine ersten Prüfungen im Architekturstudium bevorstanden.
Statt Klausuren zu schreiben, halten wir im ersten Semester des Architekturstudiums Präsentationen. In zwei Fächern musste ich mit meinen Projektpartnern Gebäude entwerfen. Im Fach Design ging ich wöchentlich mit meiner Partnerin zu den Sprechstunden unseres Professors, der uns Feedback gab, sodass wir unser Gebäude stetig anhand von Modellen weiterentwickeln konnten. Im neuen Jahr stand dann direkt die Zwischenprüfung in Design an, für die wir ein detailliertes Modell unseres Gebäudes aus Plexiglas und Styrodur bauten. Zusätzlich erstellten wir am PC und per Hand Zeichnungen, die unseren Entwurf ergänzen sollten. Die Zeichnungen sowie eine Beschreibung präsentierten wir auf zwei großen Plakaten.
Für diese Präsentation hatte unser Professor einen besonderen Gast eingeladen: Als Gastdozentin kommentierte die ehemalige Dekanin vom Fachbereich Architektur unsere Projekte. Diese zweite Expertenmeinung war uns sehr willkommen, da sie neue Anregungen und eine andere Sicht auf die Projekte mitbrachte. Durch ihre Kommentare zu unserem Vortrag, wussten wir, woran wir bis zur Prüfung noch arbeiten sollten. Außerdem gab das positive Feedback unseres Professor und der Gastdozentin uns die Bestätigung, mit unserem Entwurf auf dem richtigen Weg zu sein.

 

Autor: Pia  |  Rubrik: studium  |  16.01.2019
Autor: Pia
Rubrik: studium
16.01.2019