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„Beim Sport kommen mir die kreativsten Lösungen“

Steuer-Gesetzbücher liegen auf einem Tisch.
Individuell zugeschnittene Beratung: In der Steuerberatung erfordert jedes Mandat eine neue Herangehensweise.
Foto: Frank Pieth

Kreativität im Beruf – Steuerberaterin

„Beim Sport kommen mir die kreativsten Lösungen“

Als Steuerberaterin muss sich Franziska Wiggert (29) oft in die unterschiedlichsten Sachverhalte hineinversetzen. Da ist ganz schön viel Kreativität und um-die-Ecke-Denken gefragt.

Komplexe Sachverhalte, zum Beispiel Konzernstrukturen, zu skizzieren, hilft mir oft dabei, steuerliche Problemstellungen zu identifizieren und Lösungsansätze zu finden“, erzählt Franziska Wiggert. Die 29-Jährige arbeitet als Steuerberaterin in einer mittelständischen Steuerkanzlei in Karlsruhe. Davor studierte sie den Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Dualen Hochschule in Baden-Württemberg und machte ihren Master in Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Finance & Controlling an der Hochschule München.

Obwohl Franziska Wiggert als Steuerberaterin keiner künstlerischen Tätigkeit nachgeht, muss sie trotzdem sehr oft kreativ sein. „Bei meiner Arbeit ergeben sich jeden Tag neue Sachverhalte, die es steuerlich zu prüfen gilt. Gerade da ist Kreativität gefragt, denn je nach Thema erfordert dies unterschiedliche Herangehensweisen. Hinzu kommt, dass meine Mandanten oftmals aus einer rein betriebswirtschaftlichen Sichtweise nach Lösungen suchen und ich diesen Lösungsansatz mit den steuerlichen Rahmenbedingungen in Einklang bringe.“

Um-die-Ecke-Denken gefragt

Ein Porträt-Foto von Franziska Wiggert

Franziska Wiggert

Foto: privat

Eine der größten Herausforderungen ihres Berufs ist es, eine individuell zugeschnittene Beratung für den jeweiligen Mandanten zu erstellen. „Die Berufsfelder meiner Mandanten reichen von Berufsmusiker bis hin zu Geschäftsführern von mittelständischen Kapitalgesellschaften. Jedes Mandat erfordert eine ganz individuelle Betreuung, Herangehensweise und Kommunikation.“

Offen zu sein, sich in andere hineinzuversetzen und dabei auch noch Lust zu haben, Neues dazuzulernen, sind für Franziska Wiggert Selbstverständlichkeiten, die sie nicht nur beruflich verinnerlicht hat. „Mich stetig weiterzuentwickeln, ist für mich sehr wichtig – auch in meinem Privatleben“, erklärt die 29-Jährige. Diese positive Grundeinstellung passt zum stetigen Wandel des Steuerrechts. Steuerpolitische Maßnahmen der jeweilig amtierenden Regierung, die zunehmende Digitalisierung und nicht zuletzt die Globalisierung erfordern von Franziska Wiggert Anpassungsfähigkeit und die nötige Kreativität, immer das große Ganze im Blick zu behalten. Um die Auswirkungen der Veränderungen einfach und präzise für die Mandanten darzustellen, ist ab und an um-die-Ecke-Denken gefragt.

Pausen zwischendurch sind wichtig

Um dauerhaft kreativ bleiben zu können, sind auch Pausen sehr wichtig. Manchmal genügt schon ein Blick aus dem Fenster. Auch ein kurzer Gang zum Kaffeeautomaten und ein netter Plausch mit den Kollegen können helfen. Manchmal braucht es aber auch einen Ortswechsel: Zum Beispiel einen Spaziergang an der frischen Luft oder etwas Sport. „Mal für einen Moment lang nicht über einen schwierigen Fall nachzudenken, hilft mir persönlich sehr. Und tatsächlich ist es mir schon ein paar Mal passiert, dass mir beim Sport die beste Lösung für ein Problem eingefallen ist.“

abi>> 11.01.2019

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